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By Angela Molnos

Das vorliegende Buch ist die zweite Veröffentlichung innerhalb der Reihe "Afrika-Studien", die über den rein wirtschaftswissenschaftlichen Bereich hinausgeht und sich mit sozialwissenschaftliehen Fragen im weiten Sinne des 1 Wortes befaßt . Es ist eine systematische und zum Teil kritisch-analytische Bestandsaufnahme der Forschungstätigkeit der letzten zehn Jahre in Zentral­ Ostafrika auf dem Gebiet der Geschichtsforschung, Ethnologie, Soziologie, Sozialpsychologie, Psychologie und Nationalökonomie, erwachsen aus der Vorbereitung einer Studie über die "Situation und Rolle der Frau in der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Ostafrikas". Die Afrika-Studien­ stelle beauftragte die Verfasserirr dieses Buches im September 1963, während eines sechsmonatigen Studienaufenthaltes in Ostafrika dort die notwendigen Daten und Informationen zu sammeln, die zur Ausarbeitung des eigentlichen Forschungsplanes benötigt wurden. Diese Sammlung von Informationen sollte zugleich Anhaltspunkte für ein 1965 beginnendes größeres Programm der Sozialforschung in Ostafrika liefern, sowie den laufenden wirtschafts­ wissenschaftlichen und anderen Forschungsvorhaben der Afrika-Studien­ stelle dienlich sein. Die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit der Wirtschaftsfor­ schung mit den benachbarten sozialwissenschaftliehen Disziplinen braucht heutzutage auch in Deutschland nicht mehr betont zu werden. Die inter­ disziplinäre shape der Forschung gibt uns gerade in Afrika am ehesten eine probability, zu wirklichkeitsnahen und theoretisch gesicherten Ergebnissen zu kommen. Werden doch in Afrika die wirtschaftlichen Vorgänge auf natio­ naler und regionaler Ebene sowohl mitbestimmt durch die Eigenart traditio­ neller Wirtschaften auf dem "grass-roots level", als auch durch Verhaltens­ und Denkweisen, die wir schwer nachvollziehen können und die stärker als bei uns Menschen der westlichen Industriegesellschaft im nicht-ökonomischen und irrationalen Bereich wurzeln.

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Kommentar zur Entgeltfortzahlung

Aktuell, systematisch und problemfallbezogen erläutert dieses Nachschlagewerk die maßgeblichen gesetzlichen Regelungen zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, an Feiertagen und sonstigen persönlichen Verhinderungsfällen. Viele Beispiele veranschaulichen die Konstellationen, in denen Anspruch auf Vergütung besteht obwohl keine Arbeitsleistung erbracht wird.

Die sozialwissenschaftliche Erforschung Ostafrikas 1954–1963: Kenya, Tanganyika/Sansibar, Uganda

Das vorliegende Buch ist die zweite Veröffentlichung innerhalb der Reihe "Afrika-Studien", die über den rein wirtschaftswissenschaftlichen Bereich hinausgeht und sich mit sozialwissenschaftliehen Fragen im weiten Sinne des 1 Wortes befaßt . Es ist eine systematische und zum Teil kritisch-analytische Bestandsaufnahme der Forschungstätigkeit der letzten zehn Jahre in Zentral­ Ostafrika auf dem Gebiet der Geschichtsforschung, Ethnologie, Soziologie, Sozialpsychologie, Psychologie und Nationalökonomie, erwachsen aus der Vorbereitung einer Studie über die "Situation und Rolle der Frau in der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Ostafrikas".

Finite-Elemente-Methode: Rechnergestutzte Einfuhrung

Dieses moderne Lehrbuch ermöglicht aufgrund der ausführlichen Darstellung, der rechnergestützten shape und vieler Beispiele einen einfachen Einstieg in die Finite-Elemente-Methode (FEM). Nach einer Einführung in die mathematischen Grundlagen behandelt der Autor das Verfahren von Ritz und Probleme der Elastostatik.

Programmieren in C

C ist eine der bedeutendsten Programmiersprachen und wird heute sehr häufig eingesetzt. Die Autoren haben jahrelange Erfahrung in der Programmierung mit C, der Vermittlung von Programmiersprachen und Programmiermethodik in das Lehrbuch einfließen lassen. Der Leser soll nicht von der Komplexität und den vielen Möglichkeiten der Sprache C überfordert werden, sondern das Wesentliche – die Programmiermethodik – lernen.

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WEEKS, H. C. A. SoMERSET und anderer Psychologen, die in Kampala bzw. Buganda Feldforschung durchführten, werden in dem Kapitel über psychologische Untersuchungen (Kap. D. VII. ) behandelt. Die Literatur über die Lwoo-Wanderungen, die für diese Bantugruppe von ethnohistorischem Gesichtspunkt aus wichtig sind, wird am Anfang des Kapitels C. II. besprochen. Soga L. A. FALLERS von der Universität von Chicago, der 1955-1957 Direktor des EAISR war, und seine Frau MARGARET C. FALLERS befaßten sich in den letzten Jahren intensiv mit den Soga.

Von A. I. RrcHARDS liegt noch ein kurzer Aufsatz politischen Inhalts über Busaga (Konf. Ber. EAISR, 1952) vor. Fragen der Landwirtschaft in Busoga, besonders die Produktion von Baumwolle, untersuchte die Ethnologin J. HARMSWORTH. Als Mitarbeiterin des EAISR erforschte sie 1961-1963 die soziologischen Faktoren, die dem Anbau gewinnbringender Pflanzen, besonders der Baumwolle, hinderlich sind. Ihre Arbeit bildete einen Teil des ARU-Programmes und wurde vom 32 Ministry of Natural Resources gefördert.

M. BEATTIE, der z. Z. vermutlich beste Kenner der Nyoro, diese in allen ihren wesentlichen Lebensbereichen. J. H. M. BEATTIE von der Universität von Oxford, früher Beamter in der staatlichen Verwaltung Ugandas, erhielt 1951 ein Scarborough-Stipendium, um die Nyoro zu untersuchen. Zuerst befaßte er sich mit dem "Kibanja"-System des Bodenrechtes in Bunyoro (Konf. Ber. EAISR, 1953, 1954, 1954 a). Seine w'eiteren Studien beziehen sich auf Nyoro-Namen (1957 c), informelle Rechtssprechung (1957), Besessenheitskult (1957 a, 1963), Verwandtschaftssystem und Ehe (1957 b, 1958), Blutsbrüderschaft (1958 a), nachbarliche Beziehungen (1959), Riten des Königtums (1959 a).

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