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By P. Adloff

Die befruchtende Wirkung der Lehre Darwins, die der ver gleichenden Anatomie und der Entwicklungsgeschichte ein so hat auch dem GebiB, einem ungeheures Arbeitsfeld eroffnete, Organsystem, das vorher wohl nur in der zoologischen Systematik, wenn auch hier in ausgiebigster Weise, Beachtung gefunden hatte, eine neue wichtige Rolle zugeteilt; nicht als ob seine Bedeutung fur dieselbe damit zu Ende ware: im Gegenteil! Sein hervorragen der Wert in dieser Beziehung ist unantastbar und wird immer von neuem bestatigt. Trotzdem kann fuglich behauptet werden, daB auch speziell fur vergleichend-anatomische Betrachtungen kaum ein anderes Organsystem von ahnlicher Wichtigkeit geworden ist. Der Grunde hierfur sind mehrere! Vor allem namlich sind die Zahne als die hartesten Gebilde des tierischen Organismus, dank ihrer Widerstandsfahigkeit gegen auBere Einfiusse, diejenigen Teile des Skelettes, die, im SchoBe umhullender Erdschichten verborgen, am leichtesten konserviert werden konnen; und so sind denn auch Zahne und der gleichfalls sehr feste Unterkiefer die haufigsten, ja aus den altesten Erdschichten die einzigen Reste, die uns von den Tieren friiherer Zeitepochen erhalten sind. N och bedeutungsvoller wird dieser Umstand durch eine Tatsache, auf die besonders neuerdings Leche 1 (1895 und 1902) hingewiesen hat. ) Das GebiB erscheint namlich normalerweise zweimal, als sogenanntes Milch-und als ErsatzgebiB.

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Die Zahne der rechten Unterkieferhalfte Nr. 2 sind stark abgekaut; besonders lassen die Molaren die ursprtingliche Hockerzahl kaum erkennen, aber auch sie besitzen samtlich 2 getrennte Wurzeln. Die Milchmolaren des kindlichen Unterkiefers Nr. 3 sind gleichfalls abgekaut, so daB ich tiber ihre Hocker und Furchenbildung nichts auszusagen vermag, nur fallt beim ersten Milchbackzahn die verhaltnismaBig groBe Breite der Krone auf. Dagegen ist der erste bleibende Molar sehr gut erhalten. Er besitzt 5 kraftige Hocker, der dritte AuBenhocker ist etwas noch innen verschoben.

Zwischen ihr und dem Vorderrande ist dann eine Grube vorhanden. Ahnliche Verhaltnisse finden wir bei den Molaren des Krapina-Menschen vor. Was nun die GroBe anbetrifft, so kann ich bestatigen, daB sich die Zahne der Melanesier in der Tat hierdurch besonders auszeichnen. Samtliche Zahne waren als groB, zum Teil sogar als sehr groB zu bezeiehnen. leh habe folgende Dimensionen notiert: PI PI P2 MI MI PI P2 Ml sup. sup. sup. sup. sup. info info info Breite Dicke 8,25 9,00 8,50 13,00 13,00 9,00 9,00 12,50 11,50 11,00 11,00 14,00 12,50 9,00 10,50 11,25 Die Entfernung vom Hinterrande der dritten Molaren bis zum Beriihrungspunkte der mittleren Schneidezahne betrug im Oberkiefer bei dem Schadel " " " " " 1286 1318 66,00 mm 70,00 " Das GebiJ3 niederer Rassen.

Rosen berg kommt auch zu dem durchaus konsequenten Schlusse, daB man in keiner Weise berechtigt sei, wenn man iiberhaupt Atavismus als Ursache dieser Anomalien zulasse, Zapfen- und Hockerzahne von der Erklarung durch Riickschlag auszuschlieBen. Bekanntlich erscheinen namlich iiberzahlige Ziihne nicht immer in deutlich erkennbarer Form. Busch (1886, 1887) unterscheidet folgende Arten: Zapfenzahne (Emboli) mit konischer Krone und ebensolcher Wurzel, 32 Die Variationen der Zahnzahl. Hockerzahne mit hOckeriger Krone und tiitenfOrmiger Einsenkung ihrer Oberfiache, Zahne von so weit ausgebildetem typischen Bau, daB man sie ohne Bedenken einer der normalen Zahngruppen einreihen darf.

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