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By Guido Brune

In hochentwickelten Industriewirtschaften gewinnen die Marktbeziehungen zwischen den Wirtschaftssubjekten eine neue Qualitiit. Sie entfernen sich in ibren Auspragungen von materiell gebundenen Nutzenkategorien und sind zunehmend durch ihre Bedeutung fUr soziale Sinnstiftungen bestimmt. In dieser Weise haben sie eine wichtige Funktion bei der Ausdifferenzierung von Lebensstilen der Konsumenten, die eine Tendenz von Individualisierung in sich birgt. Die Arbeit von Herrn Brune bietet Erklarungsmoglichkeiten fUr diese veranderten Beziehungsstrukturen auf Konsumgiitermiirkten, in denen die place des Handels als kultureller gatekeeper interpretiert wird. Das Grundanliegen der Arbeit richtet sich auf die Darstellung des Handler Kundenkontaktes als eine Begegnung zweier Kulturen. Der Begriff Kultur meint den Komplex von Werten und Erfabrungen, den Personen oder Institutionen als Lebensform entwickeln. Diese Begegnung wird iiber einen gegenseitigen WabrnehmungsprozeB gesteuert, dessen Interpretationsergebnis in der wahrgenommenen Realitat der Marktpartner in Gestalt von photo und Fremdimage besteht. Markte entwickeln sich in diesem Sinne durch Selbstorganisationsprozesse, indem Produkte durch ihre sinnstiftende Bedeutung eine strukturierende Wirkung entfalten. Aus diesem theoretischen Ansatz konnen Schliisse fUr eine neue strategische Orientierung des advertising an einer Entsprechung bzw. Komplementaritat mit den gewiinschten Zielgruppenkulturen gezogen werden. Damit stellt dieser Ansatz nach der primaren Wettbewerbsorientierung in der strategischen literatur eine erneute Hinwendung zum Konsumenten dar. Der tradition come across wird als Begegnung wahrgenommener Kulturen von Handel und bestimmten Lebensstilsegmenten des Konsumbereichs interpretiert, wobei einem Ansatz von Bourdieu folgend fUr beide Parteien zwischen okonomischen, sozialen und kulturellen Kapitalien unterschieden wird. Der tradition come across wird als historisch gewachsene Struktur interpretiert.

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Ethnomethodology at Play (Directions in Ethnomethodology and Conversation Analysis)

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Backgrounds of Early Christianity

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Memes in Digital Culture (The MIT Press Essential Knowledge Series)

In December 2012, the exuberant video "Gangnam Style" turned the 1st YouTube clip to be seen multiple billion occasions. millions of its audience replied via growing and posting their very own diversifications of the video--"Mitt Romney Style," "NASA Johnson Style," "Egyptian Style," etc.

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1 Porter (1985, S. B. zwischen einer Strategie der und einer Strategie der Differenzierung. Vgl. hierzu auch die Ubertragung auf Dienstleistungsunternehmen bei Heskett (1988, S. ). 2 Kos~~nfiihrerschaft 3Vgl. hierzu auch Hansen, Stauss (1983, S. ), Fritz (1990, S. ). 2 StraleJisches Marketina als Auepbe cler Unternehmensfiihmna im ~ Bevor es zu einer Verschmelzung der Inhalte von Marketing und Untemehmensfiihrung kam, lassen sich verschiedene Entwicklungsstufen nachzeichnen, die den Bedeutungswandel des Management fUr den Markterfolg von Untemehmen veranschaulichen.

B. der Konsum bestimmter Produkte, das Aufsuchen bestimmter Einkaufsstiitten oder auch das Freizeitverhalten, sowie psychische Verhaltensdeterrninanten, wie Einstellungen oder Werthaltungen, herangezogen werden (Kroeber-Riel 1984, S. ). 1m Zentrum des Lebensstilbegriffs steht eine bestimmte Lebensruhrung und eine "geheimnisvolle Formgleichheit innerer und auSerer Erscheinungen" (Simmel 1977, S. 536), welche aus dem menschlichen Streben nach Identitat entsteht. Nach innen versucht das Individuum durch die Entscheidung rur einen ganz bestimmten Lebensstil "ein geschlossenes Ganzes zu sein, eine Gestalt mit eigenem Zentrum, von dem aus aile Elemente seines Seins und Tuns einen einheitlichen, aufeinanderbeziiglichen Sinn erhalten" (Simmel 1977, S.

Fur die marktliche Umwelt des Handels lassen sich drei verschiedene Entwicklungsphasen konstatieren. Zunachst entwickelte sich die Umwelt auf den Verkaufermarkten vor und nach dem 2. Weltkrieg bis zu den 70'er Jahren relativ kontinuierlich fort, so daB eine gute (strategische) Planbarkeit durch lineare Fortschreibung moglich war. Es kann wohl davon ausgegangen werden, daB im Handel in dieser Zeit kein strategisches Marketing im eigentlichen Sinne existierte. T. sogar zu nicht prognostizierbaren Strukturbriichen fiihrten.

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